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Ausstellungen während des Main-Quiltfestivals 2012
Die Ausstellungen wurden unter Mitwirkung der Nähwelt Machemer zusammengestellt.
»Scheherazades Tagträume« Pia Welsch
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Seit 2004 experimentiert Pia Welsch mit der Form des Ovals. Auch in der neuen Ausstellung, die circa 20 Quilts umfasst, spielt das Oval eine Rolle, aber der Fokus liegt auf orientalischen Farben und gestickten Ornamenten. Beeinflusst von den Erzählungen und den Lebensumständen von Scheherazade (eine Hauptfigur aus den Rahmenhandlungen von 1001 Nacht) hat Pia Welsch eine neue Serie von Quilts entworfen. Inhaltlich knüpfen diese wieder an ihre frühesten Arbeiten an, räumen dem Thema Sticken allerdings einen viel größeren Raum ein. Besonders die völlig neuartige und üppige Maschinenstickerei ist zu einem unverkennbaren Markenzeichen von Pia Welschs Arbeiten geworden. Wie die Stickereien legen sich die verschlungenen Gedanken Scheherazades über den Quilt und nehmen den Betrachter mit auf eine Reise ins Reich der Träume und Wünsche. Die gesamte Serie wurde zum ersten Mal 2011 beim Festival of Quilts in Birmingham und anschließend in der Galeria Belyaevo in Moskau gezeigt.
Diese Ausstellung wird im Bürgerhaus Nilkheim zu sehen sein.
Die Ausstellung "Scheherazades Tagträume" wird gesponsort von:
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»Kreis, Quadrat, Dreieck«
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Punkt, Linie, Kreis, Quadrat, Dreieck – das waren die einfachen Design-Zutaten für die Teilnehmerinnen des ersten Workshops von „Pias Quilt Werkstatt“. Hinzu kamen eine Prise Kompositions- und Farbtheorie und die ganz persönlichen Vorstellungen von 54 höchst unterschiedlichen Frauen. Das Ergebnis war dann alles andere als „einfach“: 54 wunderschöne und originelle Quilts. Basierend auf den elementaren Formen der Gestaltung begaben sich die Quilterinnen auf den Weg, um ihrem Quilt das Aussehen und den Charakter zu verleihen, der ihrer Persönlichkeit entsprach. Besonders die Verschiedenheit der einzelnen Arbeiten, macht den Reiz dieser Ausstellung aus. Gezeigt wird ein Großteil der im Kurs entstandenen Arbeiten.
Diese Ausstellung wird im Bürgerhaus Nilkheim zu sehen sein.
»Dreimal anders«
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Anita Lang, Katharina Clausen und Gabriele Schultz-Herzberger unterstützen Pia Welsch beim Unterricht in der Quilt Werkstatt. Alle drei arbeiten stilistisch recht unterschiedlich und sind so in der Lage eine große Bandbreite an Quiltkunst zu zeigen.
In Katharina Clausens Arbeiten finden sich derzeit immer zwei Elemente wieder: das Motiv der sich verzweigenden Linie sowie Biesen und Falten, die Tiefe und Textur erzeugen. Die Arbeiten sind stets Ausdruck der Auseinandersetzung mit sehr persönlichen Themen. Es geht um nicht mehr oder weniger als das Geheimnis des Lebens und die Fragen, woher, wie und wohin? Dabei führen sie ihre Gedanken immer hinaus in die Natur, um vom Ganzen wieder zum Detail zu finden.
Anita Lang verbindet in Ihren Arbeiten klassisches und modernes Design gepaart mit Spontanität und Einfallsreichtum. Das Spiel mit Farben, Formen und Techniken zeugt von leidenschaftlicher Begeisterung und Hingabe. „Nicht die Richtung ist das Entscheidende, sondern die Freude an der Umsetzung“. Dieses Motto findet sich in allen ihren Arbeiten.
Den Ausruf von Walter Gropius „Bunt ist meine Lieblingsfarbe“ kann Gabriele Schultz-Herzberger voll bestätigen: Sie liebt klare, leuchtende Farben. Seit längerem arbeitet sie an zwei Serien. In der einen verarbeitet Gabriele Schultz-Herzberger ganz konkrete Reiseeindrücke, in der anderen spielt sie mit geometrischen Formen.
Diese Ausstellung wird im Bürgerhaus Nilkheim zu sehen sein.
Quilt-Sprechstunde
Pia Welsch und ihre Kursleiterinnen geben Ratschläge
Während der gesamten Ausstellungsdauer werden Pia Welsch, bzw. die Kursleiterinnen von „Pias Quilt Werkstatt“ anwesend sein und eine Quilt-Sprechstunde abhalten. Bringen Sie die Projekte mit, bei denen Sie nicht mehr weiter wissen oder bei denen Sie einen technischen oder gestalterischen Rat benötigen. Sie erhalten ein Rezept zum „Verarzten“ bzw. Fertigstellen Ihres Quilts.
Pia Welsch und ihre Kursleiterinnen beraten Sie im Bürgerhaus Nilkheim.
»Rot und Schwarz« Dörte Bach
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Seit mehr als 20 Jahren organisiert die in München lebende Textil-Künstlerin Dörte Bach Ausstellungen, Wettbewerbe, Kurse und Workshops. In Göttingen studierte sie Kunsterziehung, Deutsch und Englisch und war mehrere Jahre als Grund- und Hauptschullehrerin tätig. Anfang der 80er Jahre wanderte sie mit ihrer Familie nach Kanada aus. In dieser Zeit nahm sie an zahlreichen Patchwork- und Quilt-Workshops teil. Bekannte Künstler führten sie in die traditionellen, aber auch in die modernen Techniken des Patchworkens ein. Zurück in München unterrichtete Dörte Bach von nun an selbst textiles Gestalten. Ihr Spezialgebiet sind heute Kreativkurse. 16 Jahre lang organisierte sie jährlich in der „Schwabenakademie Irsee“ Seminare mit Lehrern aus aller Welt. 2006 reiste sie selbst als Kursleiterin nach Japan und Südafrika.
Über rationelle Techniken des Zuschneidens und Zusammensetzens im Patchwork hat Dörte Bach in den 90er Jahren drei Bücher geschrieben (Verlagsgruppe Droemer Knaur). Reise-Eindrücke, Musik, Schriften, Lyrik und die Künstler der Moderne inspirieren Dörte Bach in ihrer eigenen Arbeit. Mit ihren Werken nimmt sie an Ausstellungen im In- und Ausland teil.
Diese Ausstellung wird in der f.a.n. frankenstolz arena zu sehen sein.
»Mimi Serie« Mirjam Pet-Jacobs
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„Mimis“ sind ursprünglich Geister der Aborigines in Arnhemland (Australien), gemalt auf Felsen, Rinde oder Papier. Inspiriert von diesen Wesen hat Mirjam Pet-Jacobs ihre eigene „Mimi-Form“ mit einem leicht afrikanischen Akzent entworfen und verwendet diese seit 2001 in ihrer Kunst.
Langsam hat Mirjam Pet-Jacobs die gesichtslose Gestalt zu einem Symbol für das Leben entwickelt, sogar zu einem menschlichen Wesen. Ihre „Mimis“ haben keine Arme, womit Mirjam Pet-Jacobs die menschliche Hilflosigkeit in vielen Situationen wie Reifung, Verfall, Verinnerlichung und Beziehungen mit und für andere symbolisiert.
Diese Ausstellung wird in der f.a.n. frankenstolz arena zu sehen sein.
Die Ausstellung "Mimi-Serie" wird gesponsort von:
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»Sticken bedeutet, mit der Nadel einen Brunnen zu graben« Anne Lange
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Dieses türkische Sprichwort lernte Anne Lange kennen, als sie 2011 einen Workshop an der Seldschuken-Universität in Konya hielt, wo Kunststickerei eines der Studienfächer ist. Inspiriert von der türkischen Kultur und beeindruckt von der Begeisterung und dem Können der Studentinnen, schrieb Anne Lange nach ihrer Rückkehr einen Wettbewerb unter den Teilnehmerinnen ihrer Online-Kurse aus. In der Ausstellung wird gezeigt, was die Teilnehmerinnen mit der Türkei und dem Sprichwort assoziieren. Es ist eine Premiere, denn diese Arbeiten wurden vorher nirgendwo ausgestellt und präsentiert. Zusätzlich werden neben den Arbeiten der Kursteilnehmerinnen weitere Exponate von Anne Lange gezeigt. Als Betrachter kann man sich von den Stickereien verzaubern und in die Welt des Orients entführen lassen.
Diese Ausstellung wird in der f.a.n. frankenstolz arena zu sehen sein.
Jenny Bowker & Students
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Im Juni 2011 besuchte die Australierin Jenny Bowker Deutschland und unterrichtete für die Nähwelt Machemer fünf Tage während der „Rückersbacher Quiltuni“. »Images of Appliqué – von der Fotografie zum Quilt« war das Thema. Das Foto einer Buddha-Figur, ein Selbstportrait oder ihr eigener Ehemann auf einem Traktor lieferten die Vorlagen und wurden auf faszinierende Art und Weise in Quilts umgesetzt.
Als begeisterte BERNINA-Näherin hat Jenny Bowker einen Quilt mit Bezug auf der Bernina 830 genäht, der dem Main-Quiltfestival freundlicherweise von BERNINA für die Austellung zur Verfügung gestellt wird. Für das 7. Main-Quiltfestival im Jahr 2013 ist bereits eine Einzelausstellung von Jenny Bowker mit entsprechenden Workshops geplant.
Diese Ausstellung wird in der f.a.n. frankenstolz arena zu sehen sein.
Die Ausstellung "Jenny Bowker & Students" wird gesponsort von: |
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Ricky Tims
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Es ist schon etwas Besonderes den berühmten amerikanischen Quiltkünstler Ricky Tims beim Main-Quiltfestival als Gast begrüßen zu dürfen. Ricky Tims wurde sehr schnell nach dem Start seiner Karriere als Quilter im Jahr 1991 zu den „Thirty Most Dinstinguished Quilters in the World“ gewählt. Als Musiker war er zu dem Zeitpunkt schon lange in Amerika bekannt. Er hat gemeinsam mit Alex Anderson das erste online Video/Web-Magazin zum Thema Quilten gegründet und steht dadurch mit tausenden Quiltern weltweit in Kontakt. Seine Quilts zeichnen sich durch Originalität, intensive Farben und präzises Arbeiten aus.
Diese Ausstellung wird in der f.a.n. frankenstolz arena zu sehen sein.
Baltimore Album Quilts
Baltimore Album Quilts stammen ursprünglich aus Baltimore (Maryland, USA) und wurden ab ca. 1840 dort gearbeitet. Traditionell werden verschiedene Muster auf einen hellen Untergrund von Hand appliziert. Jeder Block zeigt ein anderes Motiv. Die Designs sind häufig floral, doch auch andere Motive, wie Adler, Körbe oder Sehenswürdigkeiten, werden verarbeitet.
Am Anfang wurden die Blöcke von Quilterinnen entworfen und repräsentierten besonders im wohlhabenden Baltimore den Reichtum der Künstlerinnen, indem z.B. nur neue Stoffe verarbeitet wurden. Später wurde das Muster populärer und verbreitete sich anfangs nur in Amerika. Inzwischen werden in fast allen Ländern der Welt Baltimore Quilts gearbeitet.
Die Erfindung unlöschbarer Tinte führte dazu, dass zum Einen die einzelnen Blöcke signiert und zum Anderen Gedichte und Sprüche sorgfältig aufgebracht werden konnten. Häufig wurden die Blöcke von verschiedenen Quilterinnen entworfen und gearbeitet. Jede wollte ihr Können und ihren Geschmack präsentieren und so wurden viele Stunden in die Herstellung investiert. Auch heute sind Baltimore Quilts ein Hinweis auf das Können und den Fleiß einer Quilterin.
Mit Unterstützung von BERNINA USA ist es gelungen eine Ausstellung mit 20 amerikanischen Baltimore Quilts zusammenzustellen und diese während des Main-Quiltfestivals zu zeigen.
Diese Ausstellung wird in der f.a.n. frankenstolz arena zu sehen sein.
Quilts in a Box
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Bei dem neuen Format »Quilts in a Box« gibt das Main-Quiltfestival regionalen Patchwork-Gruppen die Möglichkeit, einige ihrer Arbeiten vorzustellen. Den Auftakt macht in diesem Jahr eine Gruppe aus Darmstadt.
In der Darmstädter Quilt-Gruppe haben sich vor über 20 Jahren nähbegeisterte Frauen zusammengefunden: von der Anfängerin bis zur ausgebildeten Kursleiterin mit Ausstellungserfahrung. Wie die Mitglieder sind ebenfalls die Arbeiten sehr unterschiedlich: traditionell, experimentell, modern, komplett mit der Hand genäht oder eben mit der Maschine. Wandbehänge, Bettüberwürfe, textile Bilder – alles ist vertreten. So unterschiedlich die Frauen sind, so unterschiedlich sind ihre Arbeiten.
Diese Ausstellung wird in der f.a.n. frankenstolz arena zu sehen sein.
»Art Bags« Jutta Hellbach
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Vor einigen Jahren fand Jutta Hellbach als absolute Autodidaktin zum Patchwork und ihr war schnell klar, dass Taschennähen ihr Schwerpunkt sein sollte. Den Spaß daran, ihre Erfahrungen und Ideen teilt sie seitdem gern mit anderen. Um die nötigen Accessoires aus erster Hand zu bekommen, gründete sie im Jahr 2007 ihr Label „NadelundFarben“, unter welchem sie Taschenzubehör aus hochwertigem Nappaledern in topaktuellen Farben herstellt. Parallel dazu begann sie mit ihrer Kursleitertätigkeit. Seit 2011 arbeitet sie mit verschiedenen Techniken des Druckens, Entfärbens und Batikens von gefärbten Stoffen mittels Thermofaxdruck.
Diese Ausstellung wird in der f.a.n. frankenstolz arena zu sehen sein.
»Klein – aber fein« SULKY KreativTeam
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Das SULKY KreativTeam besteht aus einer Gruppe engagierter Textilschaffender, die vielfältige Ideen verarbeiten, u.a. in Quilts, Homedekorationen und Accessoires.
Das KreativTeam möchte mit seiner Ausstellung rund um die Themen Patchwork und Quilten, freies Maschinensticken, Mixed Media Techniken, Sticken und Nähen dem interessierten Publikum zeigen, wie auch Kleinigkeiten bestechend schön wirken können.
Ob Nadelkissen oder Mug Rugs, recycelte Obstkisten oder mit Stoff bezogene Dosen, sowie der „Blog Of The Month 2012“: alles lebt von kleinen Details und facettenreichen Ideen.
Diese Ausstellung wird in der f.a.n. frankenstolz arena zu sehen sein.
»Meine Lieblingsfarbe«
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Die Patchwork Gilde Deutschland e.V. präsentiert zum 6. Main-Quiltfestival eine Ausstellung des Patchworktreffs Berlin-Brandenburg e.V.. Aus der Gruppe haben 25 Quilterinnen 30 Quilts zum Thema „Meine Lieblingsfarbe“ genäht. Wie bereits der Titel verrät, haben sich die Mitglieder bei der Erstellung ihrer Arbeiten mit nur einer einzigen Farbe – ihrer Lieblingsfarbe – beschäftigt und diese in einem Quilt auf unterschiedliche Art und Weise verarbeitet. Die Ausstellung ist eine reine Farbexplosion.
Diese Ausstellung wird in der f.a.n. frankenstolz arena zu sehen sein.
»Prinzipalmarkt«
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Die Patchworkgruppe aus dem "Haus der Familie Münster" besteht aus 14 quiltbegeisterten Frauen aus Münster und Umgebung. Sie treffen sich einmal im Monat und entwichekln Quilt-Projekte, an deren Umsetzung jedes Mitglied beteiligt ist.
So entstand z.B. auch der Gemeinschaftsquilt "Prinzipalmarkt". Ein Gruppenmitglied suchte iene geeignete Vorlage aus – eine Postkarte von Christina Thrän, einer Münsteraner Künstlerin. Mit Erlaubnis der Künstlerin wurde die Karte auf ca. 1,35 x 2,10 m vergrößert und anschließend in 14 Streifen geschnitten. Jede Quilterin erhielt durch Los einen Streifen, den sie individuell in Stoff gestaltete. Dabei ging es sehr geheimnisvoll zu, denn die Gruppenmitglieder durften sich nicht über die einzelnen Stücke austauschen. Nur eine Quilterin kannte das Gesamtmotiv und aufgrund der Fotokopie waren Farben und Formen vorgegeben. Umso beeindruckender war das Ergebnis. Jeder verwendete andere Stoffe und Techniken und trotzdem passt nun alles hervorragend zusammen.
Diese Ausstellung wird in der f.a.n. frankenstolz arena zu sehen sein.















